Die besten Read-later-Apps 2026: 6 Alternativen nach Pocket
Welche Read-later-App 2026 am besten passt, hängt davon ab, wie du liest: Readwise Reader für gründliche Recherche, Matter zum Lesen und Anhören auf Apple-Geräten, Instapaper für einen kostenlosen Reader, GoodLinks als Kauf-App, Raindrop.io für geordnete Linksammlungen und Wallabag für den eigenen Server. Zwei bekannte Angebote sind eingestellt: Mozilla hat Pocket am 8. Juli 2025 geschlossen, und auch der gehostete Omnivore-Dienst wurde nach dem Wechsel seines Teams zu ElevenLabs eingestellt. Für einen Neueinstieg zählen daher die sechs aktiven Alternativen in diesem Vergleich.
Dieser Vergleich ordnet die Apps nach Dateiformaten, Offline-Zugriff, Notizen, Plattformen und Kosten ein. Die verlinkten Anbieterinformationen helfen dir, die Tarife vor dem Kauf zu prüfen. US-Dollar-Angaben beziehen sich auf die genannten US- oder Webpreise, nicht auf umgerechnete Europreise. App-Store-Preise und Steuern können abweichen. Geht es dir hauptsächlich um eingehende Newsletter und RSS-Feeds, lohnt sich außerdem ein Blick auf Readless: Der Dienst fasst Quellen zusammen, statt nur einzelne Artikel für später abzulegen.
Welche App zum späteren Lesen passt 2026 am besten?
Readwise Reader ist eine gute Wahl, wenn du Artikel intensiv liest, markierst und in deine Wissenssammlung übernimmst. Die App verarbeitet unter anderem Webseiten, PDFs, EPUBs, Newsletter und RSS. Für gelegentliches kostenloses Lesen reicht häufig Instapaper. Raindrop.io passt zu umfangreichen Linklisten, Matter zu Lesern am iPhone, die Beiträge auch anhören möchten. Der richtige Pocket-Ersatz muss vor allem die Funktionen gut beherrschen, die du tatsächlich genutzt hast.
- Speichern: Wie gelangen Links aus Browser und Teilen-Menü in die App, und welche Inhaltsarten unterstützt sie?
- Lesen: Welche Möglichkeiten gibt es für Offline-Zugriff, Markierungen, Notizen, Vorlesen und den Wechsel zwischen Geräten?
- Kosten und Kontrolle: Was bleibt kostenlos, was kostet der passende Tarif und kannst du deine Sammlung exportieren oder selbst hosten? Die Einordnung stützt sich auf die verlinkten Anbieterinformationen.
| App | Kostenlos nutzbar? | Bezahlmodell | KI | Markierungen | Plattformen | Selbst hosten? | Quelloffen? | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Readwise Reader | 30 Tage testen | 9,99 US-Dollar/Monat bei Jahreszahlung | Ghostreader | Ja | Web, Desktop, iOS, Android | Nein | Nein | Recherche und Wissensmanagement |
| Matter | Basisversion | Premium laut Anbieterankündigung: 60 US-Dollar/Jahr | Co-Reader | Tarifabhängig | iOS und Web | Nein | Nein | Apple-Geräte und Audio |
| Instapaper | Ja; 5 Notizen/Monat | 59,99 US-Dollar/Jahr | KI-Stimmen in Premium | Kostenlose Notizen begrenzt | Web, iOS, Android | Nein | Nein | Einfaches Lesen ohne Ablenkung |
| GoodLinks | Nein | 9,99 US-Dollar einmalig im US-App-Store | Geräte- und versionsabhängig | Im jeweiligen Funktionsumfang | iPhone, iPad, Mac | Nein | Nein | Apple-Nutzer, die Kauf-Apps bevorzugen |
| Wallabag | Software zum Selbsthosten | wallabag.it: 11 Euro/Jahr | Kein zentraler KI-Schwerpunkt | Ja | Web, iOS, Android | Ja | Ja, MIT | Eigene Daten und eigenes Hosting |
| Raindrop.io | Ja | Optionales Pro-Abo; aktuellen Tarif prüfen | KI-Werkzeuge verfügbar | Ja | Web, Desktop und Mobilgeräte | Nein | Nein | Linksammlungen und Organisation |
| Omnivore | — | — | — | — | — | Quellcode vorhanden | MIT-Quellcode vorhanden | Gehosteter Dienst eingestellt |
| — | — | — | — | — | Nein | — | Am 8. Juli 2025 eingestellt |
- Pocket und der gehostete Omnivore-Dienst sind eingestellt. Ein Umstieg ist nur noch mit vorhandenen Exporten möglich; ein neues Konto dort löst das Problem nicht.
- Readwise Reader ist im Full-Tarif enthalten: 9,99 US-Dollar pro Monat bei Jahreszahlung. Ein günstigerer Reader-Einzeltarif wird dort nicht angeboten.
- Matter bietet kostenloses Speichern und Lesen. Premium ergänzt unter anderem Audio und weitere Werkzeuge; prüfe die aktuellen Bedingungen auf der Anbieterwebsite.
- Instapaper erlaubt kostenlose Artikelablage und Offline-Lesen. Premium kostet 59,99 US-Dollar pro Jahr und ergänzt etwa Volltextsuche und unbegrenzte Notizen.
- Wenn du Artikel nur sammelst, aber nie liest, hilft eine immer längere Liste wenig. Für Newsletter und RSS kann ein zusammengefasster Digest besser passen.
Was ist mit Pocket passiert, und welche Alternative bleibt?
Pocket wurde am 8. Juli 2025 eingestellt. Laut Mozillas offizieller Mitteilung waren Neuanmeldungen bereits ab dem 22. Mai 2025 nicht mehr möglich. Das Exportfenster endete am 12. November 2025; anschließend wurden die verbliebenen Daten zur dauerhaften Löschung vorgesehen. Prüfe deshalb zunächst, ob du eine bereits heruntergeladene Exportdatei besitzt. Du kannst heute keinen neuen Export mehr aus Pocket abrufen.
Für frühere Pocket-Nutzer sind drei Wege naheliegend: Instapaper für eine einfache Leseansicht, Raindrop.io zum Ordnen von Links und Readwise Reader für Markierungen und Recherche. Wenn du noch eine Exportdatei hast, kontrolliere nach dem Import stichprobenartig Titel, Tags und Artikel. Weitere Unterschiede erklärt unser Leitfaden zu Pocket-Alternativen 2026.
Was ist mit Omnivore passiert?
Das Omnivore-Team wechselte Ende Oktober 2024 zu ElevenLabs; der gehostete Lesedienst wurde anschließend eingestellt. Die Mitteilung von ElevenLabs erläutert den Teamwechsel. Der MIT-lizenzierte Quellcode ist weiterhin auf GitHub verfügbar. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein selbst betriebener Ersatz ohne technische Arbeit entsteht. Wer einen eigenständig betriebenen Reader sucht, sollte Aufwand, Wartung und Importmöglichkeiten mit Wallabag vergleichen.
Die Abschaltungen zeigen, warum Exportfunktionen zur App-Wahl gehören. Prüfe vor dem Umstieg, ob sich deine gespeicherten Links, Notizen und Markierungen in einem brauchbaren Format herunterladen lassen. Ein vorhandener Export gibt dir mehr Spielraum, wenn ein Anbieter sein Geschäftsmodell ändert oder einen Dienst beendet.
Newsletter und Feeds kommen schon zusammengefasst bei dir an: Readless liefert einen Digest mit Links zu den Originalen, statt deine Leseliste weiter zu füllen.
- Doppelte Geschichten werden aus allen Quellen zusammengeführt, bevor du liest
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1. Readwise Reader: Für gründliches Lesen und Wissensmanagement
Readwise Reader vereint viele Leseformate in einer App: Artikel, PDFs, EPUBs, Newsletter, RSS und YouTube-Transkripte. Ghostreader unterstützt Zusammenfassungen und Fragen zu gespeicherten Dokumenten. Markierungen lassen sich in Arbeitsabläufe mit Readwise, Obsidian, Notion, Roam oder Logseq übernehmen. Laut Readwise-Preisliste gehört Reader zum Full-Tarif: 9,99 US-Dollar pro Monat bei Jahreszahlung, also 119,88 US-Dollar pro Jahr, oder 12,99 US-Dollar monatlich. Es gibt eine 30-tägige Testphase und einen Bildungsrabatt für Berechtigte; ein dauerhaft kostenloser Reader-Tarif ist nicht vorgesehen.
- Viele Formate: Webseiten, PDFs, EPUBs, Newsletter, RSS und YouTube-Transkripte an einem Ort.
- Ghostreader: KI-Zusammenfassungen und Fragen zu deinen gespeicherten Texten.
- Markierungen weiterverwenden: Notizen und Hervorhebungen mit unterstützten Wissenswerkzeugen verbinden.
- Geräteübergreifend: Im Web, auf dem Desktop sowie unter iOS und Android lesen; Browser-Erweiterungen erleichtern das Speichern.
Einordnung: Der Preis lohnt sich eher, wenn du regelmäßig markierst, kommentierst und Inhalte in deine Wissenssammlung übernimmst. Wer nur wenige Artikel pro Woche speichert, sollte zuerst Instapaper oder Matter in der kostenlosen Version ausprobieren. Mehr zu den Kosten findest du unter Readwise-Reader-Preise 2026; weitere Optionen unter Readwise-Alternativen.
2. Matter: Artikel auf iPhone und iPad lesen und anhören
Matter ist interessant, wenn du Artikel auf Apple-Geräten liest oder unterwegs anhören möchtest. Die kostenlose Basisversion dient dem Speichern und Lesen. In der offiziellen Erklärung des Geschäftsmodells nennt Matter für Premium 8 US-Dollar pro Monat oder 60 US-Dollar pro Jahr und zusätzliche Audio-, Notiz- und Suchfunktionen. Prüfe den heutigen Checkout und den App-Store-Tarif, bevor du buchst: Die Ankündigung ist keine Garantie für jeden aktuellen regionalen Preis.
- Vorlesen: Premium bietet hochwertige Sprachausgabe für Artikel. Teste deine bevorzugte Sprache mit typischen Texten.
- Markieren und Notieren: Für die Bedienung per Touchscreen ausgelegte Werkzeuge.
- Newsletter und RSS: Zusätzliche Quellen im passenden Tarif zusammenführen.
- Co-Reader: Fragen und Zusammenfassungen zu gespeicherten Inhalten.
Grenzen: Matter richtet sich vor allem an iOS- und Web-Nutzer. Wenn Android für dich unverzichtbar ist, prüfe zuerst Readwise Reader, Instapaper oder Wallabag. Achte bei Matter genau darauf, welche Lese-, Audio- und Exportfunktionen im gewählten Tarif enthalten sind. Unser Leitfaden zu den Matter-Preisen 2026 hilft bei der Einordnung.
3. Instapaper: Kostenlos und ohne Ablenkung lesen
Instapaper ist ein guter kostenloser Reader für gespeicherte Webartikel. Der seit 2008 bestehende Dienst bietet unbegrenztes Speichern und eine auf den Text konzentrierte Leseansicht. Die kostenlose Nutzung begrenzt Notizen auf fünf pro Monat. Premium kostet 5,99 US-Dollar monatlich oder 59,99 US-Dollar jährlich und ergänzt Volltextsuche, unbegrenzte Notizen, ein dauerhaftes Archiv, einen PDF-Reader, Kindle-Integration und Vorlesefunktionen. Kindle gehört damit ausdrücklich zum Bezahltarif.
- Kostenloser Einstieg: Unbegrenzt Artikel speichern und offline lesen; bis zu fünf Notizen pro Monat.
- Schnelllesemodus: In Premium Wörter nacheinander anzeigen lassen.
- Kindle-Integration: Im Premium-Tarif Artikel an den Kindle senden.
- Premium-Werkzeuge: Volltextsuche, PDF-Reader, unbegrenzte Notizen, dauerhaftes Archiv und KI-Stimmen zum Vorlesen.
Einordnung: Wenn du Pocket vor allem für ungestörtes Offline-Lesen genutzt hast, ist Instapaper ein guter erster Kandidat. Du kannst mit der kostenlosen Version anfangen und erst bei Bedarf für Suche, Notizen oder Kindle bezahlen. Weitere Optionen findest du im Vergleich der Instapaper-Alternativen 2026.
Deine Leseliste besteht vor allem aus Newslettern? Readless fasst deine Newsletter und RSS-Feeds in einem Digest zusammen, den du per E-Mail erhältst. Du erhältst eine personalisierte @mail.readless.app-Adresse, flexible Digest-Zeiten und KI-Zusammenfassungen, die Wichtiges hervorheben, ohne zusätzliche Tabs oder eine weitere App installieren zu müssen.
Readless kostenlos starten →
4. GoodLinks: Eine Kauf-App für Apple-Geräte
GoodLinks kostet im US-App-Store 9,99 US-Dollar als Einmalkauf. Die App läuft auf iPhone, iPad und Mac und nutzt iCloud zur Synchronisierung. Laut Premium-Regelung erhältst du beim Kauf die aktuellen Funktionen dauerhaft sowie neue Funktionen aus den folgenden zwölf Monaten. Das optionale jährliche Funktionsupgrade kostet im US-Store 4,99 US-Dollar. Einmal freigeschaltete Funktionen bleiben nach Ablauf verfügbar. Deutsche Storepreise können abweichen.
- Kauf statt Pflichtabo: Die gekauften Funktionen bleiben nutzbar.
- iCloud: Links zwischen deinen Apple-Geräten abgleichen, ohne eigenes GoodLinks-Konto.
- Kurzbefehle und Aktionen: Das Speichern und Weiterverarbeiten in Apple-Abläufe einbauen.
- Optionale neue Funktionen: Spätere Premium-Funktionen bei Bedarf freischalten; Geräte- und Systemvoraussetzungen beachten.
Einordnung: GoodLinks passt, wenn du auf Apple-Geräten bleibst und eine Kauf-App bevorzugst. Eine native Android-App oder eine vollständige Web-Leseoberfläche gehört nicht zu diesem Ansatz. Die aktuelle Version bietet auch geräteabhängige KI-Funktionen. Prüfe die Voraussetzungen im App-Store-Eintrag, wenn Zusammenfassungen wichtig sind.
5. Wallabag: Quelloffen und auf dem eigenen Server
Wallabag ist eine passende Read-later-App, wenn du deine Daten selbst verwalten möchtest. Die Software ist unter MIT-Lizenz quelloffen. Beim Selbsthosting zahlst du keine Softwaregebühr, musst aber Serverbetrieb, Updates und Sicherungen übernehmen; Hostingkosten kommen gegebenenfalls hinzu. Wer diese Arbeit vermeiden möchte, kann den verwalteten Dienst wallabag.it für 11 Euro pro Jahr nutzen. Über Weboberfläche und mobile Apps bleiben deine gespeicherten Artikel erreichbar.
- Eigenes Hosting: Speicherort, Updates und Backups selbst kontrollieren.
- Quelloffene Software: MIT-lizenzierter Code, den du prüfen und selbst betreiben kannst.
- Verwaltete Alternative: wallabag.it übernimmt den Betrieb für 11 Euro pro Jahr.
- Import: Vorhandene Exporte unterstützter Dienste übernehmen und anschließend die Sammlung prüfen.
Grenzen: Selbsthosting setzt technische Kenntnisse und regelmäßige Wartung voraus. Ein eigener Server schützt nicht vor Datenverlust, wenn Sicherungen fehlen. Für weniger technische Nutzer ist der verwaltete Dienst häufig sinnvoller. Teste außerdem mit deinen wichtigsten Webseiten, wie gut die Extraktion vollständiger Artikel funktioniert.
6. Raindrop.io: Links visuell ordnen und wiederfinden
Raindrop.io passt zu dir, wenn du nicht nur Artikel, sondern auch Rezepte, Arbeitsmaterialien und andere Links sammelst. Du organisierst sie mit Vorschaubildern, Tags und Sammlungen. Die offizielle Tarifübersicht nennt unbegrenzte Lesezeichen und Geräte bereits für die kostenlose Nutzung. Pro ergänzt unter anderem Volltextsuche, dauerhafte Kopien und zusätzliche Verwaltungsfunktionen. Den aktuellen Monats- oder Jahrespreis solltest du im Checkout prüfen.
- Kostenlose Sammlung: Unbegrenzt Lesezeichen auf mehreren Geräten speichern.
- Visuelle Ansichten: Je nach Sammlung eine Liste oder eine Ansicht mit Vorschaubildern nutzen.
- Sammlungen und Unterordner: Links nach Themen und Projekten strukturieren.
- Volltextsuche in Pro: Innerhalb gespeicherter Seiten suchen, statt nur ihren Titel wiederzufinden.
Einordnung: Raindrop.io ist vor allem ein Werkzeug zum Speichern, Ordnen und Wiederfinden von Links. Wenn du daneben lange Texte in einer schlichten Leseansicht lesen möchtest, kann Instapaper die Sammlung ergänzen. Entscheide zuerst, ob dir Organisation oder eine umfangreiche Reader-Umgebung fehlt.
7. Eingestellte Dienste: Pocket und Omnivore
Pocket und der frühere gehostete Omnivore-Dienst sind keine Optionen für neue Konten mehr. Ältere Bestenlisten können hier in die Irre führen. Mozilla dokumentiert das Ende von Pocket; ElevenLabs dokumentiert den Wechsel des Omnivore-Teams. Mit vorhandenen Exportdateien kannst du einen Import versuchen. Die Vergleiche zu Pocket-Alternativen und Omnivore-Alternativen helfen bei der Auswahl, stellen aber gelöschte Daten nicht wieder her.
Wie findest du die passende Read-later-App?
Wähle nach deinem tatsächlichen Leseverhalten. Wenn du nur gelegentlich einen Artikel ablegst, brauchst du meist kein umfangreiches Wissenssystem. Wenn du dagegen täglich recherchierst, markierst und Notizen exportierst, können sich die zusätzlichen Werkzeuge lohnen. Die folgende Übersicht gibt dir einen Ausgangspunkt.
| Wenn du … | Dann prüfe … |
|---|---|
| Viele Texte markierst und Notizen nach Obsidian oder Notion übernimmst | Readwise Reader |
| Artikel beim Pendeln oder Spazierengehen anhörst | Matter Premium |
| Kostenlos und ohne Ablenkung offline lesen möchtest | Instapaper |
| Eine Kauf-App für deine Apple-Geräte suchst | GoodLinks |
| Den Speicherort deiner Artikel selbst bestimmen möchtest | Wallabag mit eigenem oder verwaltetem Hosting |
| Links für viele Themen sammelst und wiederfinden willst | Raindrop.io |
| Newsletter und Feeds speicherst, aber selten nachliest | Einen zusammengefassten Digest wie Readless |
- Eine Leseliste kann schneller wachsen, als du sie abarbeitest. Das erinnert an Tsundoku, das Sammeln ungelesener Bücher. Lege fest, welche Texte du wirklich lesen willst, und entferne den Rest regelmäßig.
- Besteht der Rückstand vor allem aus Newslettern, kann es helfen, sie vorab zusammenfassen zu lassen.
- Für Links und RSS-Fundstücke reicht manchmal eine einfache Sammlung. Wenn du neue Beiträge lieber direkt in einer App verfolgst, hilft unser Vergleich der RSS-Reader für Mac.
Häufig gestellte Fragen
Welche App ersetzt Pocket nach der Abschaltung?
Instapaper und Raindrop.io sind naheliegende Pocket-Alternativen, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben. Instapaper konzentriert sich auf ungestörtes Lesen, Raindrop.io auf das Ordnen und Wiederfinden von Links. Readwise Reader ergänzt umfangreiche Markierungen, verschiedene Dokumentformate und KI-Werkzeuge. Für einen Import brauchst du eine bereits vorhandene Pocket-Exportdatei; ein neuer Export ist nicht mehr möglich.
Welche Read-later-App ist kostenlos?
Instapaper bietet kostenlos unbegrenztes Speichern und Offline-Lesen. Notizen sind auf fünf pro Monat begrenzt; Volltextsuche und Kindle-Integration gehören zu Premium. Auch Matter hat eine kostenlose Basisversion. Raindrop.io eignet sich kostenlos zum Verwalten von Links. Wallabags Software ist kostenlos, beim Selbsthosting können allerdings Serverkosten entstehen.
Wird Pocket eingestellt?
Pocket ist bereits eingestellt: seit dem 8. Juli 2025. Das Exportfenster endete am 12. November 2025. Laut Mozillas Mitteilung wurden verbliebene Daten anschließend zur dauerhaften Löschung vorgesehen. Falls du noch eine lokale Exportdatei hast, kannst du sie bei einem geeigneten Dienst importieren. Unsere Übersicht zu Pocket-Alternativen erklärt die verfügbaren Möglichkeiten.
Was unterscheidet eine Read-later-App von einem Lesezeichen-Manager?
Eine Read-later-App bereitet gespeicherte Texte zum Lesen auf. Sie entfernt ablenkende Seitenelemente und bietet häufig Offline-Zugriff, Markierungen oder Notizen. Ein Lesezeichen-Manager legt den Schwerpunkt auf Wiederfinden: Tags, Vorschaubilder und Ordner helfen, einen Link später aufzurufen. Instapaper, Matter und Readwise Reader sind vor allem Reader; Raindrop.io ist stärker auf die Linkverwaltung ausgerichtet. Die Grenzen überschneiden sich.
Welche Read-later-App bietet KI-Zusammenfassungen?
Readwise Reader bietet Ghostreader, Matter den Co-Reader. Beide unterstützen die Arbeit mit gespeicherten Texten. GoodLinks hat inzwischen ebenfalls geräte- und versionsabhängige KI-Funktionen; Raindrop.io bietet KI-Werkzeuge für die Sammlung. Prüfe den gewünschten Anwendungsfall: Eine KI-Stimme zum Vorlesen, eine Artikelzusammenfassung und ein quellenübergreifender Digest sind unterschiedliche Funktionen. Für Newsletter und RSS ist ein KI-Digest eine weitere Möglichkeit.
Kann ich eine Read-later-App selbst hosten?
Ja, mit Wallabag kannst du gespeicherte Artikel auf einem eigenen Server verwalten. Die Software ist unter MIT-Lizenz verfügbar. Du übernimmst Betrieb, Updates und Backups; die tatsächlichen Kosten hängen von deinem Server ab. Für weniger Aufwand gibt es wallabag.it für 11 Euro pro Jahr. Auch Omnivores Quellcode ist verfügbar, doch ein eigenes Setup erfordert technische Prüfung und ist nicht gleichbedeutend mit dem früheren gehosteten Dienst.
Welche Read-later-App passt zum iPhone?
Matter ist ein guter Kandidat, wenn du Artikel lesen und anhören möchtest. GoodLinks passt, wenn du eine Kauf-App bevorzugst und innerhalb des Apple-Systems bleibst. Readwise Reader ist interessant für die gemeinsame Nutzung mit Desktop, Web und anderen Plattformen. Instapaper bietet einen kostenlosen Einstieg fürs Offline-Lesen. Probiere deine häufigsten Quellen aus, bevor du für Audio, Suche oder weitere Funktionen bezahlst.
Was ist eine Read-later-App?
Eine Read-later-App speichert Webartikel für einen späteren Zeitpunkt. Je nach App kommen PDFs, Newsletter, RSS oder Videos hinzu. Du übergibst einen Link aus dem Browser oder Teilen-Menü und öffnest ihn später in einer aufgeräumten Leseansicht, häufig auch offline. Unterstützte Formate und die Synchronisierung zwischen Smartphone, Tablet und Computer unterscheiden sich je nach Anbieter.
Welche App zum späteren Lesen ist insgesamt die beste?
Für umfangreiche Recherche ist Readwise Reader eine gute Wahl; für einfaches kostenloses Lesen genügt oft Instapaper. Matter ist für Apple-Nutzer mit Audio-Wunsch interessant, GoodLinks für Käufer einer dauerhaften App-Lizenz. Raindrop.io hilft beim Ordnen von Links, Wallabag beim Selbsthosting. Entscheidend ist, ob du Texte tatsächlich lesen, intensiv bearbeiten oder vor allem später wiederfinden möchtest.
Die Leseliste muss nicht immer länger werden.
Readless fasst deine Newsletter und RSS-Feeds in einem kurzen Digest zusammen. So erreichst du die wichtigsten Inhalte, bevor daraus ein neuer Lesestapel wird.
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